Das zweite Album der Truppe überzeugt wie schon das Debut mit einem feinfühligen Mix aus leichter Kost mit süffigen Geschichten und einem Hauch von Gesellschaftskritik. Doch anders, als im ersten Anlauf, reden die Berner jetzt Klartext, sprich: Mundart! „So stöht mau uf, so darfs nid ände. Die Lethargie, dr Geist vor Zyt bringt üs nüm wit“, singt Frontfrau Renée Leanza in „No nid z’spät“. Die Band verpackt ihre Lieder geschickt in einen unaufdringlichen Mix aus Blues-, Soul-, World- und Songwriter...
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Das zweite Album der Truppe überzeugt wie schon das Debut mit einem feinfühligen Mix aus leichter Kost mit süffigen Geschichten und einem Hauch von Gesellschaftskritik. Doch anders, als im ersten Anlauf, reden die Berner jetzt Klartext, sprich: Mundart! „So stöht mau uf, so darfs nid ände. Die Lethargie, dr Geist vor Zyt bringt üs nüm wit“, singt Frontfrau Renée Leanza in „No nid z’spät“. Die Band verpackt ihre Lieder geschickt in einen unaufdringlichen Mix aus Blues-, Soul-, World- und Songwriter-Tunes, der bisweilen an Mani Matter erinnert; zum Beispiel, wenn Dalíah die Geschichte vom „Meitschi“ zeichnen, das Bern verlassen muss – um am Ende genau dort wieder zu landen. Es sind keine opulenten Werke und voluminös aufgemachte Bombast-Nummern, welche die Berner auf ihrem zweiten Album präsentieren. Vielmehr setzen sie auf die feinen Zwischentöne, auf ein Publikum, das echten, ehrlichen, handgemachten Sound schätzt und gerne einer Geschichtenerzählerin lauscht, welche mit wachen Augen und einem Gespür für das kleine Feine durch die Welt geht.
Entstanden ist die Band 2006. Aus Freunden, wurden Wegbegleiter und Mitbewohner und schlussendlich ist man zu einer Familie gewachsen. Dalíah hat sich die Sporen selbst abverdient, Tournéen organisiert, Aufnahmen finanziert. Die Band hat den Lagerkoller erlebt, sich gestritten und versöhnt. Erfahrungen gesammelt; als Roadies, Techniker, Werber, Tourbusfahrer, Musiker und Improvisationskünstler.
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