Presseflashs Album "Scent Of Jungle"
(Skip Records 2012)
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Martin Dahanukar is one of the most exciting musicians working today in Europe, and one of the most precious: for his individuality, for having the courage to inhabit his own imaginative world, and for daring to work without obvious commitment to a single style or to a rigid modernity.
Brian Morton, BBC, The Observer & The Penguine Guide To Jazz, London
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Stimmungsvolle elegische Melodien wechseln ab mit Up-Tempo-Jazz. Reizvoll ist der Kontrast des ruhigen, beherrschten Trompetenklangs mit dem fliegenden Soundteppich von E-Gitarre, Bass und Drums (...) Ein anmutiger Film für die Ohren!
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, Zürich
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Im großen Meer der Stimmen eine Stimme sein, aber doch klar heraushörbar: Das ist ein bescheidener Wunsch. Er ist auch maßlos, weil ihn wohl (nicht nur) jeder schöpferische Mensch sein Leben lang vor Augen hat. Warum sollten wir unter all den Trompetenstimmen im Meer des zeitgenössischen Jazz ausgerechnet diejenige Martin Dahanukars heraushören, der besagten Wunsch in einem Fernsehinterview geäußert hat? Weil es ungemein guttut, Musik von jemandem zu hören, der seine Seele so lange in die Blue Notes von Miles Davis getaucht hat, bis diese inwendig indigofarben wurde. Und weil man dabei keinen Takt lang denkt: Blöder Epigone, lass doch den Miles in Frieden ruhen! (...) Martin Dahanukar, als Sohn einer Inderin und eines Deutschen in München geboren und dort, im damaligen Bombay und in der Schweiz aufgewachsen, klingt bei aller atmosphärischen und konzeptionellen Nähe zu Davis und einigen anderen interessanten Trompetern nur nach sich selbst. Sein Spiel sucht oft Wege nach innen, zeigt sich aber jederzeit bereit zum Abenteuer, zum Wagnis, zum Ausbruch. Wer seinen verschlungenen Melodien folgt, begegnet einem poetischen Erzähler.
Tom R. Schulz, Hamburger Abendblatt, Hamburg
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Exzessive Gitarrensounds kontrastieren die klare Sprache des Trompeters. Scharfe Töne aus den Blech schiessen über perlende Ostinati hinweg.
Uli Lemke, JazzThing, Köln
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Keine Schönheit ohne Gefahr - Der Berner Trompeter Martin Dahanukar hat ein neues Album aufgenommen. Es hilft gegen Jazz-Müdigkeit. Mögliche Nebenwirkungen sind leichter Schwindel, kurzzeitig auftretende Angstzustände und ein rasender Puls.
Am Schluss sind es die Glücksmomente, die zählen. Im Leben wie in der Musik. Ein solcher Glücksmoment ist nach 9 Minuten und 12 Sekunden auf dem neuen Album von Martin Dahanukar zu erleben. Er dauert 126 Sekunden. Gitarrist Vinz Vonlanthen setzt zum ultimativen Solo an, ein Solo, das quecksilbrig zwischen Ekstase und Kontrolle, zwischen Noise und Jazz oszilliert, dazu groovt Horisberger Peter am Schlagzeug im roten Bereich, Joss Sam am Bass hält das Geschehen mit einem fulminanten Walking Bass zusammen. Es ist ein Moment, in dem diese Band nicht mehr zu bändigen scheint, zu überborden droht, in der der Punk mit den dreien durchgeht. Und dann meldet sich Martin Dahanukar an der Trompete zurück, mit elegischen, seelenruhigen Melodiebögen von schwerblütigem Gemüt. Tempo und Intensität werden gedrosselt, aus der anfänglichen Hochspannung wird Entspannung, aus der zwischenzeitlichen Ekstase gediegener Rausch.
Ane Hebeisen, Der Bund, Bern
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Im Rahmen der lobenswerten Kulturveranstaltungen spielte das Quartett (in Vals) ... Titel aus der neuen CD "Scent Of Jungle". Was die homogen aufeinander abgestimmten Musiker vortrugen, war ein Jazzkonzert mit viel wohltuendem Tiefgang. Die Formation spielt schon Jahre zusammen und hat queerbeet über die Schweiz und Europa weg Konzerte gegeben. Von leicht befürchteter Routine keine Spur. Im Gegenteil: man spürte, wie mit freude und spielerischer Präsenz zu Werke gegangen wurde.
Domenic Buchli, Bündner Tagblatt, Chur
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Die CD "Scent Of Jungle" verführt mit Stimmungen, evozierten Farben und Gerüchen. Viele Melodien und Farben haben dieses gewisse besondere Etwas, das so klar zu erfahren aber doch so schwer zu beschreiben ist - ähnlich dem Dschungel als ungebändigtes Stück Natur: Auf den ersten Blick ist er geprägt von einem undurchdringlichen Durcheinander und erst wenn man sich auf ihn einlässt, wird die verborgene, natürliche Ordnung sichtbar.
Christof Thurnherr, JAZZ'N'MORE, Zürich
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Ein energiereiches Spiel mir Gegensätzen: das Quartett des Trompeters Martin Dahanukar vereint treibende Beats mit schwebenden Soli, setzt schräge Gitarrensounds gegen klare Trompetenmelodien und dunkle Bassfiguren gegen hell zischende Becken. Die Gitarristen Bill Frisell und Marc Ribot standen hier ebenso Pate wie die Trompeter Miles Davis und Nils Petter Molvaer. Clever zusammengestellter, heisser Mix.
WS, AUDIO, Deutschland
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Bei den acht Stücken dieser CD verflechten Dahanukar und sein Quartett Soli mit Kollektivteilen zu einem filigranen Klangmuster...Martin Dahanukar setzt mit seinen oft lautmalerischen Stücken anscheinend mühelos unterschiedlichste musikalische Welten und Kulturen zu einem kontrastreichen Gesamtklang zusammen. Diese gelungene Melange gibt seiner Musik eine ganz spezielle Ästhetik.
Andreas Geyer, Jazzpodium, Stuttgart
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Zur Aufnahme "Scent Of Jungle"
"Einen Steinwurf weit weg
nach rechts oder links von dieser
geordneten Strasse, auf der wir gehen,
und schon ist die Welt wild und eigenartig..."
Rudyard Kipling
Der Dschungel als Grenzbereich zwischen herkömmlich Gefestigtem und bewegt Ungewohntem schimmert in allen neuen Stücken des Albums Scent Of Jungle auf: Dharavi Ballad, Shivaism, Avatara oder Tweets From Varanasi mäandrieren durch
offene Stimmungen, in denen auch leise Laute besondere Bedeutung entfalten.
Die Konzerte der vergangenen drei Jahre waren Animation für neue, tagebuchartige Kompositionen, die die Persönlichkeiten aller Ensemblemusiker – insbesondere deren Improvisationsstile – hervorheben sollten.
Auf den acht Klangbildern des nachfolgend eingespielten Albums "Scent Of Jungle" sind Komposition und Solos eng verflochten. Das Klangbild ist filigran, und abseits markanter, rhythmischer Ströme finden sich schwebende, zeitlupenhafte Zellen. Diese Ästhetik lebt vom Kontrast zwischen Agitation und Versunkenheit – ist dem dräuend Unbekannten in der Musik hingewandt.
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MARTIN DAHANUKAR trumpet
VINZ VONLANTHEN guitar
SAM JOSS bass
PETER HORISBERGER drums
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MARTIN DAHANUKAR - MUSIKALISCHE WELTEN - MUSICAL WORLDS
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Geboren in München in eine schweiz-deutsch-indische Familie mit grosser Affinität zu Musik, bildender Kunst und Literatur. Aufgewachsen in den Städten München, Bombay, Zürich und Bern.
Musik wird nebst bildender Kunst schnell zum Hauptinteresse. Martin Dahanukar lernt mit zwölf Jahren elektrische Gitarre, mit Vorbilder im Rock. Das Gitarrenspiel auf diesem "Talking Drum"-Instrument schlechthin eröffnet schnell den Zugang zu diversen musikalischen Welten und Kulturen.
Nach der Begegnung mit Miles Davis' Musik wird der Jazz der späten sechziger Jahre mit seinen starken afrikanischen aber auch asiatischen Komponenten Martin Dahanukars musikalische Sprache und Ausdruck. Jazz, der sich selber aus verschiedenen Quellen schöpft, widerspiegelt Martins kulturelle Identitäten am besten. Nach autodidaktischem Beginn schliesst Martin Dahanukar ein späteres Studium an der Musikhochschule Luzern ab.
Seit dem Alter von zwanzig Jahren kontinuierlicher Beginn von Performances in der ganzen Schweiz und Ausland – Indien, Deutschland, Frankreich und Österreich. Seine Diskografie der vergangenen elf Jahre umfasst sechs Aufnahmen unter eigenem Namen. Martin Dahanukars Jazz – mit indischen Untertönen – steht unter fernöstlichem Einfluss. Seine neue und drittte Quartett CD Scent Of Jungle ist Essenz seines bisherigen musikalischen Schaffens.
Andere Einflüsse:
Jazzmusiker wie Miles Davis, Wayne Shorter oder Woody Shaw gehören zu Dahanukars wichtigsten Einflüssen. Musiker mit Feuer, eigener Phrasierung und Melodik, nebst viel Risikobereitschaft als Solisten. Musiker zudem mit einer Zuwendung zu aussereuro-päischer und -amerikanischer Organisationsformen von Musik in Melodie und Rhythmus.
Seit einem ersten Besuch seit der Kindheit in Bombay 1995, wurde indische Musik zu einer wichtigen Inspiration für Martin Dahanukar. Nebst der Sufi Musik vor allem die klassischen vokalen Interpretationen von Ragas eines Ustad Ali Ghulam Khan, Amir Khan oder einer Surashri Kesarbai Kerkar und M.S. Subbulaksmi. Aber auch die Interpre-tationen des Sitarspielers Ustad Vilayat Khan, des Sarodspielers Ustad Ali Akbar Khan oder des Sarangispielers Ram Narayans.
Seit der Kindheit haben die Interpretationen okzidental klassischer Musiker wie David Oistrach, Sviatoslav Richter, sowie neuerdings das Thomas Zehetmair Streichquartett und das Geigenspiel einer Patricia Kopatchinskaja schweren Eindruck hinterlassen.
Moderne klassische Komponisten wie Bartok, Messiaen und Ligeti als ohnehin die Godfathers im Jazz sind für Dahanukar kompositorische Fixsterne am Firmament. In aller Konsequenz deren Streben nach einer eigenen und doch zugänglichen Stimme.
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Cool stuff! Keep it up! <3 MEE