Zwei lange Kerls, einer in Weiss, ohne Blumenstrauss, der andere ganz Man in Black, werfen die Gitarren an. Der 3. Mann am Kontrabass und Nummer 4 am Schlagzeug setzen ein. Get Rhythm! Alsbald füllen morbide Moritaten den Raum. In einem kehligen Idiom hebt sonores Singen an: Geschichten über Geisterfahrer, Clowns im H&M, die Wirtschaftskrise im Schlafzimmer, Crack- und andere Pfeifen übertönen Andy Borg. Adios Amor. «Hell, yeah!», sagt Eddie hinterm Tresen, «Papst & Abstinenzler halt.» ...
more »
Zwei lange Kerls, einer in Weiss, ohne Blumenstrauss, der andere ganz Man in Black, werfen die Gitarren an. Der 3. Mann am Kontrabass und Nummer 4 am Schlagzeug setzen ein. Get Rhythm! Alsbald füllen morbide Moritaten den Raum. In einem kehligen Idiom hebt sonores Singen an: Geschichten über Geisterfahrer, Clowns im H&M, die Wirtschaftskrise im Schlafzimmer, Crack- und andere Pfeifen übertönen Andy Borg. Adios Amor. «Hell, yeah!», sagt Eddie hinterm Tresen, «Papst & Abstinenzler halt.» Dann wölbt sich ein Wurmloch aus – und verschluckt Raum und Zeit.
«Der Johnny Cash vom Munot.»
Johnny Cash wird deshalb nicht nur als schmückende Vignette beim Namen genannt, der Wiedergänger des Man in Black wohnt auch sonisch in dieser Schaffhauser Mundartstimme. Wie Lou Reed. Wie grosse, schwarze Soulsänger und viele, viele andere auch. (Stephan Ramming, NZZ am Sonntag)
Auf «Hell» verhandeln Papst & Abstinenzler mit diskreter Vehemenz und poetischem Scharfsinn das wirklich wahre Leben, wie es sich halt so präsentiert: als verregneter Grillabend oder lähmender Sonntagmorgen, als Thekenbegegnung mit Unsympathen oder als Streichholzmodell im Massstab 1:1. Ein Werk von verschmitzter Cleverness und atemnehmender Schönheit. (Philippe Amrein, LOOP)
Wann hat man zum letzten Mal ein so zurückgelehntes Geschichtenerzählen gehört? Auf Schaffhauserisch! Da ist Lakonik drin, ein bisschen Schwermut und ganz viel Seele. Der Johnny Cash vom Munot. (Wochen-Express, SH)
Die Mundart-Folk-und-Blueser vom Munot gelten als die lokale Reinkarnation von Johnny Cash himself. Ihr wohliger Mittelwelle-531-Groove ist mit lakonischen Texten gepfeffert, in denen Papst & Abstinenzler gern mal verbale Back- und manchmal auch Crackpfeifen austeilen. Must see! (Stoffwechsel, Baden)
«Eine Kreuzung von Leonard Cohen und Peach Weber.» (Hieronymus Bosch)
Papst & Abstinenzler:
Jürg Odermatt (voc, acc-git)
Spielte bei Tearjerk, Bonie Moronie sowie den preisgekrönten Duos Edi & Joy (Contempo-Preis) und Anti & Odi (DRS3)
Dani Gysel (e-git, lapsteel, banjo)
Spielte bei The Body Snatchers und Don Dan And The Gang Bangs, aktuell bei Cobra Death
Nico Feer (bass)
Spielte und spielt bei Admiral James T., Baby Jail, Slartybartfast, Kabel
Martin Fischer (dr, perc)
Spielte bei Der Böse Bub Eugen bzw. Eugen, Disco Doom, aktuell bei Nadja Zela
Mehr Infos:
www.facebook.com/groups/67187831829/ www.fingermag.com/pages/interviews/papst-abstinenzler
Videos:
www.youtube.com/watch?v=y35vaM-knkQ
www.youtube.com/watch?v=B9NQUfr9wHQ
Der Clip war 2011 auf CH-Tour mit dem Kurzfilmveranstalter «Kurz&Knapp».
Releases:
«5 Löcher» / «M Hüppi». 7-Inch, Prost Pontifex Records, 2009.
«Hell». CD, Patient Records 003, 2010.
«Uneasy Rework» by Sam Hall. mp3, 2011.
«Sini neuscht Flamme». mp3 für den Elvis-Cup auf Radio Stadtfilter, Winterthur, 2012.
Kontakt/Booking:
Jürg Odermatt, Mühlebrückestrasse 15, 8400 Winterthur, 079-794 75 83, odi@gmx.ch
« less
Liebe Freunde, das ist ein Wahnsinnsvideo, was ihr da aufgenommen habt.
Herzlich,
Lenzo
Hello
Nice sound :)
Musicalement DJ2DL