Fast vier Jahre nach ihrem letzten Album meldet sich die Winterthurer Band mit unerhörten Geschichten und eigenwilliger Musik zurück: Das neue Album «Rätselkönig» ist eine Wundertüte voller Überraschungen.
Auf dem neuen Album von Plankton ist Vieles anders geworden. Den fünf Musikern sind ahnungsvolle Wesen beigestanden, denen sie auf Streifzügen durch den Alltag, ins Traumland und quer durch den zeitlosen Raum begegnet sind. Auf einer dieser Reisen machten sie auch Bekanntschaft mit dem Rätselkö...
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Fast vier Jahre nach ihrem letzten Album meldet sich die Winterthurer Band mit unerhörten Geschichten und eigenwilliger Musik zurück: Das neue Album «Rätselkönig» ist eine Wundertüte voller Überraschungen.
Auf dem neuen Album von Plankton ist Vieles anders geworden. Den fünf Musikern sind ahnungsvolle Wesen beigestanden, denen sie auf Streifzügen durch den Alltag, ins Traumland und quer durch den zeitlosen Raum begegnet sind. Auf einer dieser Reisen machten sie auch Bekanntschaft mit dem Rätselkönig, es mag in einer anderen Zeit gewesen sein – jedenfalls ist er mitgekommen und hat Pate gestanden für die hier versammelten 15 Lieder, von denen keines ist wie das andere und doch alle dieselbe Handschrift tragen.
Der Rätselkönig – ein Schutzheiliger, ein Verkünder der Zukunft, auf den alle warten, oder doch nur ein Jasskönig, eine Schiessbudenfigur oder ein Partyschreck? Wir werden Zeit benötigen, um herauszufinden, wer er ist. Seine Geschichten jedenfalls haben jetzt schon Einiges zu bieten: So wird der Zuhörer, nachdem er eifrig einem Bären nachgestellt hat, plötzlich selbst von Meister Petz durchs Alpengebiet gejagt. Und das Paradies hinter den Bergen verkommt zur Müllhalde aller Träume, vor der man sich nur schützen kann, indem man das Gotthardloch stopft. Von der Natur, die immer mehr Rechte verlangt, wird gefordert, dass sie auch einmal abstimmen geht oder zumindest sich selbst Wasser gibt. Und der lange Hals einer Giraffendame, die immer wieder im dritten Stockwerk durchs Fenster schaut, darf kein Grund sein, eine von Beginn weg zum Scheitern verurteilte Liebe nicht zu versuchen...
Plankton feiern mit viel Mut und Furore die Lust, Widersprüchlichkeiten nach aussen zu tragen. Auch wenn oder gerade weil dabei mehr Fragen als Antworten entstehen. Sie geniessen das Stolpern über die eigenen Unzulänglichkeiten, lachen über ihre Unbedarftheit und lieben es wie Clowns, sich noch zusätzlich Knoten in die Beine zu knüpfen. Scheitern ist Luxus, sagt der eine. Scheitern ist human, der andere. Hauptsache es wird gelacht, gestaunt, sich grün und blau geärgert oder einfach nur der Kopf geschüttelt.
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Yeah!
Spielt schön!