1. Januar 1980: Fjodor R. Petuschki wird Kollegiumsmitglied im Gosplan (Государственный комитет по планированию = Komitee für die Wirtschaftsplanung der Sowjetunion). Er ist zuständig für den usbekischen Fünfjahresplan.
1. April 1981: Erwin Peyer übernimmt die Pivate Banking-Abteilung der Spar- und Leihkasse Thun (SLT).
18. August 1983: Eine Delegation der SLT unter der Leitung von Erwin Peyer reist nach Moskau. Es kommt zu Geheimtreffen mit Nikolai Talyzin (Vorsitzender Gosplan), Charaf Rachidov (1. Sekretär KPdSSR Usbekistan) und Fjodor R. Petuschki.
21. August 1983: Nach einem Zechgelage schwören Erwin Peyer und Fjodor R. Petuschki ewige Freundschaft.
3. Oktober 1991: Die Schalter der Spar- und Leihkasse Thun werden auf Geheiss der Eidgenössischen Bankenkommission geschlossen. Die Bilder mit den verzweifelten Sparern, welche vor den geschlossenen Schaltern der Spar- und Leihkasse Thun (SLT) um ihre Einlagen bangen, gehen um die ganze Welt.
26. Dezember 1991: Der Oberste Sowjet tritt zusammen und vollzieht die Auflösung der Sowjetunion.
Frühling 1992: Im Laufe erster Untersuchungen der Eidgenössischen Bankenkommission stellt sich heraus, dass die SLT sogenannte Klumpenrisiken eingegangen ist. Bei den Schuldnern dieser Grossengagements handelt es sich fast ausschliesslich um Baumwollspekulanten, welche wegen dem Zerfall der Sowjetunion selber in finanziellen Schwierigkeiten stecken.
Die Machenschaften der usbekischen Baumwollmafia werden aufgedeckt. Unter dem Druck von Moskau, immer mehr Baumwolle zu produzieren, hat Fjodor R. Petuschki die Statistiken systematisch gefälscht. Der russische Staatsanwalt ordnet seine Verhaftung an.
1. Oktober 1992: Fjodor R. Petuschki flüchtet nach Usbekistan. Charaf Rachidov besorgt ihm einen usbekischen Diplomatenpass sowie rechtliche Immunität.
13. November 1992: Vom Fiskus verfolgt, flüchtet Erwin Peyer nach Usbekistan. Er kauft sich einen usbekischen Pass und nimmt den Namen Gaspadin Igor Igorowitsch an.
21. Oktober 1992: Nach einem Zechgelage schwören Gaspadin Igor Igorowitsch und Fjodor R. Petuschki ein neues Leben anzufangen und dieses ausschliesslich in den Dienst der Kunst zu stellen.
Bis Frühling 1993: Bohemienleben in Taschkent. Beide verlieben sich unglücklich in Nastássja Filippowna Baráschkoff, welche jedoch Lew Mýschkin heiratet.
14. Mai 1993: Gaspadin Igor Igorowitsch und Fjodor R. Petuschki verlassen Taschkent und fahren in die Wüste Kyzyl-Koum. In der Nähe von Aïbaroul lassen sie sich nieder.
Bis Dezember 2000: Zurückgezogenes Leben in der Wüste. Fjodor lernt Oud und Gitarre spielen. Er schreibt erste Songs sowie seine Memoiren. Gaspadin Igor Igorowitsch experimentiert mit Drogen, macht Expeditionen in die Wüste und verfasst Gedichte.
1. Januar 2000: Gaspadin Igor Igorowitsch und Fjodor R. Petuschi geben ihr erstes Konzert. Das Publikum im Gospitalni in Taschkent reagiert aggressiv. Fjodor wird von einer Baltikaflasche am Kopf getroffen. Er verliert dadurch seinen Sexualitätssinn.
2. Januar 2003: Rückkehr in die Kyzyl-Koum. Igor und Fjodor schreiben neue Songs. Sie ändern ihren Bandnamen von "Filosofoxy" in "The Cotton Mafia".
1. August 2003: Konzert in der Residenz des Schweizerischen Botschafters. Das Publikum ist begeistert. Die beiden lernen Nenad Necic kennen.
Herbst 2003: Nenad Necic, der neue Manager der Cotton Mafia, erwirkt eine Einladung von Pro Helvetia. Das Duo tritt mit dem Sogdiana Orchester in Bern, Zürich und Luzern auf.
13. Dezember 2003: Die Memoiren von Fjodor R. Petuschki erscheinen unter dem Titel: "Ich bin normal, nur die Welt ist verrückt."
Winter 2003/2004: "The Cotton Mafia" nimmt in Winterthur die erste Platte auf.
19. September 2004: Premiere von "Schnapsidee" an den Solothurner Filmtagen. Die Kritiker feiern den Film, welcher das Leben der Cotton Mafia schonungslos dokumentiert.
Sommer 2006: Festivaltournee wird abgebrochen, da Igor wegen seiner Hypersexualität eine Klink aufsuchen muss.
Herbst 2006: Gaspadin Igor Igorowitsch und Fjodor R. Petuschki kehren in die Kyzl Koum zurück, um an neuen Songs zu arbeiten.
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suppergelilisieche! trotz halbiertem sexualitätssinn