Es war Ende der 80er, als Bands wie Guns N’ Roses, Mötley Crüe oder Motörhead Platten auf den Markt warfen, welche unserem Leben eine ganz neue Bedeutung gaben! Vorbei waren die Tage der seichten Klänge. Ab sofort war für uns klar: es muss GEROCKT werden! Flugs erwarben wir mit dem ersten selbst verdienten Geld ein paar billige Gitarren und ebenso billige Amps. Ein vermutlich noch billigeres Drumset war auch schnell gefunden. Jung, sorglos und mit zwei, vielleicht auch drei Power-Chords im Sack wu...
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Es war Ende der 80er, als Bands wie Guns N’ Roses, Mötley Crüe oder Motörhead Platten auf den Markt warfen, welche unserem Leben eine ganz neue Bedeutung gaben! Vorbei waren die Tage der seichten Klänge. Ab sofort war für uns klar: es muss GEROCKT werden! Flugs erwarben wir mit dem ersten selbst verdienten Geld ein paar billige Gitarren und ebenso billige Amps. Ein vermutlich noch billigeres Drumset war auch schnell gefunden. Jung, sorglos und mit zwei, vielleicht auch drei Power-Chords im Sack wurde drauflos gebolzt - aber irgendetwas fehlte da noch! Das Ding wollte einfach nicht richtig rocken und rollen. Ob diverserer Biere wurde dann darüber sinniert, was denn genau das fehlende Stück im Mosaik noch sein könnte. Die Tage im Dunkeln waren erst gezählt, als sich eines Tages der Himmel öffnete und ein weiser alter Mann in einer Lederkutte zu uns herunterstieg und meinte: „Jungs, ihr müsst lernen zu spielen!“
„Ehrlich Mann? Verdammt, damit hatten wir nicht gerechnet!“
Da wir aber sowieso nicht viel Gescheiteres zu tun hatten, liessen wir die Tortur von Hornhaut auf den Kuppen erzeugenden Fingerübungen über uns ergehen. Schnell kam dann zu den bereits beherrschten zwei, vielleicht drei Power-Chords ein Vierter dazu. „Schon vier Power-Chords? Das wird reichen!” Also fackelten wir nicht lange rum und schrieben sofort die ersten eigenen, vor allem lauten Songs.
Wir, Adrian Zürcher (guitar) und Andy Büschl (guitar), spielten im Verlaufe der Jahre in diversen Formationen mit diversen Musikern zusammen. Die richtigen Brüder im Geiste fanden wir aber erst im Jahr 2003. In Dani Baumann (bass), Markus Ammann (drums) und Kevin Staffa (vocals) hatten wir nun drei Jungs an Bord, mit denen wir die gleiche unbedingte Leidenschaft für ehrlichen dreckigen Rock’n’Roll teilten. Wir nannten uns THE PORCUPINES. Warum? Keine Ahnung warum.
Damit wir möglichst schnell live spielen konnten, eigneten wir uns diverse Coverversionen an, die wir dann auch schon nach kurzer Zeit live präsentieren konnten. Schnell waren wir jedoch des reinen Zockens von Covers überdrüssig.
Im zum Proberaum umfunktionierten Heizungskeller ging’s dann also zur Sache. Innert Kürze hatten wir einige Songs beisammen. Beim Komponieren der Songs wurde uns auch klar, dass NUR rocken alleine es für uns nicht sein kann. Das Rezept der Balance von lauten und sanfteren Klängen zwang sich auf. Mit den ersten 4 eigenen Songs ging es sofort ins Studio, damit diese zusammen mit einer Cover-Version auf CD gebannt werden konnten. Das Resultat war die erste Demo-CD „chinese Demo crazy“.
THE PORCUPINES wuchsen die letzten Jahre durch den geteilten Eifer, die gemeinsame Leidenschaft für
Rock’n’Roll, stetiges Proben und durch diverse Live-Auftritte zu einer aufeinander eingespielten Einheit zusammen.
THE PORCUPINES sind:
Kevin Staffa - vocals
Andy Büschl - guitar
Adrian Zürcher - guitar
Dani Baumann - bass
Markus Amman - Drums
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