Bei Locolove war und ist alles ein wenig anders. Auch der Anfang. Man kannte sich, wuchs im gleichen Quartier auf, besuchte dieselben Schulen, war später sogar benachbart. Gemocht hat man sich aber irgendwie nicht. Zu weit entfernt lagen die Welten der Einzelnen. Zu verschieden waren die Auffassungen vom Leben. Und doch spürte man vielleicht, dass man nicht aneinander vorbeikommen würde.
Es war dann wohl auch mehr der Respekt als die Sympathie, der Patric, Michi und Stephan an einer Party zu ein...
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Bei Locolove war und ist alles ein wenig anders. Auch der Anfang. Man kannte sich, wuchs im gleichen Quartier auf, besuchte dieselben Schulen, war später sogar benachbart. Gemocht hat man sich aber irgendwie nicht. Zu weit entfernt lagen die Welten der Einzelnen. Zu verschieden waren die Auffassungen vom Leben. Und doch spürte man vielleicht, dass man nicht aneinander vorbeikommen würde.
Es war dann wohl auch mehr der Respekt als die Sympathie, der Patric, Michi und Stephan an einer Party zu einer ad-hoc-Band formieren liess. So kitschig es tönen mag, aber an diesem Abend im Januar 2007, als sie zu ein paar Gitarrenakkorden sangen, realisierten die Jungs, dass sie ihren Stolz und ihr Ego überwinden mussten, weil sich die Jams zu gut anfühlten, um sie am nächsten Tag einfach wieder zu vergessen. Und so wuchs aus Respekt Sympathie und Anerkennung. Aus Jams wurden Songs, aus geteilter Leidenschaft Freundschaft und aus den zwei Sängern Patric & Michi und dem Gitarristen Stephan eine Band. Ergänzt wurden sie bald schon durch Stephans Bruder Daniel an der elektrischen Gitarre und Patrics Bruder Luca an den Drums.
Die Jungs entwickelten schnell ein Faible für eingängige Songs, die aus einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit zu entstehen schienen, was die Band zusätzlich motivierte. Nicht unbedingt motivierte zu proben, denn irgendwie endeten die Bandproben immer mit entspannten Sessions, neuen Ideen, einem gemütlichen Abend und… neuen Songs. Songs über das Leben, mit Charme, entstanden aus tiefgründigen Gedanken, verpackt in einfachen Sätzen; Songs, die den Fokus auf die kleinen Dinge des Lebens richten, eingängig, unkompliziert. Weder musikalisch noch textlich verheddern sich die Stücke im Nirvana, aber vielleicht sind sie genau deshalb so zugänglich.
Bald wurde man im Umfeld auf die Gruppe aufmerksam und langsam spürten die Musiker, dass sie eine Band geworden waren. Nicht eine gewöhnliche Band mit Bandraum, regelmässigen Proben, einem Leader und grossen Ambitionen, aber dennoch eine Band, die so gar nicht geplant war. Ein bisschen verrückt, mit vielen Liedern über das Leben und die Liebe. So entstand aus einem Jam eine Band, aus einer Band wurden Freunde und man nannte sich Locolove.
Immer mehr Auftritte folgten in Bars, an Partys, auf der Strasse oder in kleinen Clubs. Und immer wieder fragten die Zuhörer nach einem Album. Auch das war gar nicht geplant. Doch die Akustik-Singer-Songwriter-Crew war nach vier Jahren dort angelangt, wo sie es selber nie für möglich gehalten hat: Im Studio. Schnell war das Feuer entfacht und die richtigen Produzenten gefunden. Ein gemütlicher, organischer und gesunder Prozess folgte, und nun ist Locolove definitiv angekommen: im Spätherbst 2011 präsentieren sie ihr Debutalbum „Coming Home“!
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Que pasa Locos bien Musica !!! www.mx3.ch/artist/mhgloco!!!!! Peace